Die Montagsregatten - eine SAF Tradition

Traditionen. Manche Vereine leben für sie, manche definieren sich über sie. Sinnvolle Traditionen, wichtige, alte oder nervige Traditionen.
Die Montagsregatta ist so eine Tradition. Sie ist alt, vielleicht sogar uralt, sie ist wichtig, sie ist sinnvoll, aber sie ist nie nervig.

Schon in den ersten Jahren nach der Vereinsgründung wurden die ersten Montagsregatten durchgeführt. Damals noch auf der alten Donau, auf Segelschul-Piraten.

Mit der Übersiedlung auf die neue Donau wurde das Format geändert. Anstelle der Segelschul-Piraten können jetzt eigene Boote eingesetzt werden, die Wertung erfolgt nach Yardstick. Das hat der Montagsregatta gut getan. Denn es macht deutlich mehr Spaß, auf besser ausgerüsteten Booten segeln zu können. Und der Trainingseffekt ist natürlich höher wenn man mit dem selben Boot, das auch in anderen Regatten eingesetzt wird, bei heimischen Wettfahrten starten kann.

Apropos Training: wenngleich auch die Ergebnisse der Wettfahrten zusammengezählt und daraus am Saisonende der Vereinsmeister ermittelt wird, so ist es doch in erster Linie eine ideale Trainingsmöglichkeit. Besonders für all jene, die nicht so oft die Zeit und Muse haben, um zu auswärtigen Regatten zu fahren. Hier hat man die Möglichkeit, ohne Reisestress Regattaluft atmen zu können. Und natürlich auch für alle Regattaeinsteiger. Sie können sich angstfrei in eine Regatta wagen. Man kann in Ruhe beobachten, wie die Wettfahrtleitung agiert. Und Fehler werden von den anderen Teilnehmern toleriert. Da kann man sich Schritt für Schritt steigern und Sicherheit gewinnen. Um später dann vielleicht auch mal bei einer anderen, größeren Regatta mitzufahren.

Heute geht es los mit der diesjährigen Serie. Wir freuen uns schon auf viele schöne und aufregende Montagsregatten.

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