Die Boote im SAF. Teil 2: der Pirat

Im Gegensatz zum Laser, der im 1. Teil der Serie "die Boote im SAF" beschrieben wurde, ist der Pirat ein 2-Mann Boot.

Er ist ein Boot mit einer langen Geschichte und einer großen Tradition. Erstmals 1938 gebaut, damals noch mit Holzmast und Baumwollsegeln, hat er sich vor allem in Deutschland und Österreich, aber auch in der Schweiz, in Ungarn und in Tschechien einen fixen Platz auf allen Gewässern und den Regattabahnen gesichert.

Der Pirat ist ein Ausbildungsboot. Er ist leicht zu handhaben, liegt stabil am Wasser und zickt auch sonst nicht übermäßig herum. Auch heftigere Böen werden leicht verdaut und Kenterungen sind eher die Ausnahme als die Regel. Viele Segler haben auf dem Pirat ihre ersten Schritte am Wasser unternommen. Der SAF setzt den Piraten, wie viele andere Segelschulen auch, in der Anfängerausbildung und in den A-Schein Kursen ein. Man kann also behaupten, dass es fast keinen Segler gibt, der noch nie auf einem Piraten gesessen ist.

Der Pirat ist ein Regattaboot. Ein Boot, das mit der Zeit gegangen ist. Aus dem Holzboot von einst wurde eine moderne Regattajolle mit flexiblem Rigg, Spinnaker und allen Trimmeinrichtungen, die ein anspruchsvolles Segeln ermöglichen. Nicht umsonst zählt der Pirat in Mitteleuropa auch heute noch zu den beliebtesten 2-Mann Jollen.

Der SAF verfügt über 2 Vereins-Piraten, die in der Anfängerausbildung, aber auch in Regatten, eingesetzt werden können. Sie können, wie die Vereinslaser auch, nach einer Einschulung jederzeit von SAF-Mitgliedern benützt werden. Bei SAF-Veranstaltungen (Regatten oder Trainings) ist eine Rücksprache mit dem zuständigen Trainer notwendig.

Weitere Information über den Piraten finden Sie hier oder über die österreichische Pirat Klassenvereinigung.

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