Alte Donau Pokal 2021

Am Wochenende des 11. und 12. Septembers hat eine Pirat Regatta auf der Alten Donau beim Yachtclub Seewind stattgefunden.
Leider gab es nur 6 teilnehmende Boote. Für den SAF waren Albert und Dieter am Start. Mit Abstand die weiteste Anreise hatte auf jeden Fall Albert: Er kam mit dem Flugzeug aus Rotterdam.

Am ersten Tag gab es windbedingt keine Wettfahrten.
Dennoch war dieser Tag ereignisreich - zumindest für uns beide. Wir haben den Mast gestellt und schoben das Boot bergab Richtung Wasser. Nur plötzlich blockierte irgendetwas. Es war ganz komisch. Es ging bergab und nichts behinderte den Slipwagen. Erst ein Blick in den Himmel offenbarte das Problem. Wir sind mit dem Mast bei einem Kabel hängen geblieben (wahrscheinlich Telefonleitung). Also das Boot wieder ein wenig bergauf ziehen, den Mast umlegen und neben Boot hinunter tragen. Dann stellten wir den Mast wieder ins Boot. Aber da war noch eine Leitung! Also wieder den Mast neben dem Boot tragen bis wir ganz unten waren.
Wir konnten uns nicht daran erinnern, dass diese Leitungen vor 2 Jahre schon da waren...

Aber zumindest das Wetter war wunderschön - sonnig und trocken, aber kein Wind.
So beendeten wir das Warten und beschlossen frühzeitig mit dem Grillen zu beginnen.
Für den nächsten Tag war Wind ab 9 Uhr in der Früh angesagt - daher wollten wir am Sonntag um 9 Uhr (und nicht um 10 Uhr wie üblich) starten.
Das war der Plan - leider ging der nicht auf. Am Sonntag waren alle rechtzeitig beim Verein. Alle bis auf den Wind. Also warteten wir erneut.
Kurz nach 10 Uhr kamen immer wieder Böen aus Westen, die auf dem sonst spiegelglatten Wasser gut zu sehen waren. Und schließlich wehte um halb 11 ein leichter, aber durchgehender Westwind.
Den nutzen wir und segelten eine Wettfahrt. Danach wurde gleich die zweite gestartet, aber trotz Abkürzung hielt der Wind nicht lange genug. Aus unserer Perspektive stand der Führende 5 Minuten 10 Meter vor der Ziellinie (in Gewässermitte). Am Südufer gab es anscheinend Wind. So schob sich der erste Verfolger vorbei und ging als Erster ins Ziel.
Danach wollte keiner mehr auf Wind warten und jeder packte zusammen. Gewonnen hat die Familie Grögl, gefolgt von dem Ehepaar Lehner. Dritter wurde das Ehepaar Sterf.

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